Kanban

Ich kam mit Kanban das erste Mal in Berührung, als unser damaliger Projektleiter Kanban Mitte 2010 in unserem Team einführte. Schon nach der ersten Woche hätte ich es nicht wieder hergegeben.

Was mich sofort überzeugte, war:

  1. die intuitive Anwendbarkeit
  2. das Pullsystem (ich schnappe mir einfach die nächste verfügbare Karte aus der Eingangsqueue)
  3. die Übersichtlichkeit (jeder kann an der Kanban-Tafel sehen, woran der andere arbeitet – das machte auch unser tägliches Standup-Meeting einfacher)
  4. dieses regelmäßige Mini-Erfolgserlebnis, wenn ich eine Karte auf Bereit zum Test oder von Release auf Erledigt hänge
  5. das (vor allem innere) Verantwortungsgefühl, wenn ich meine Karte zu lange hängen habe, spornt mich zum schnellen Abarbeiten an

Inzwischen nutze ich Kanban auch für privat. Zum Einen breche ich damit meine beruflichen Aufgaben auf Sub-Tasks herunter und zum Anderen behalte ich damit auch den Überblick über meine privaten und familiären To-Dos.

Es gibt Leute, die benutzen einfach eine Ein-Personen-Kanbantafel oder haben ihr Kanban innerhalb eines Hefters oder Moleskine-Notizbuches. Es gibt viele – auch freie – Webanwendungen. Da ich zum Einen eher wenig Platz an meinem Schreibtisch habe und Teamfähigkeit für mich privat keine Rolle spielt, ist mein Tool der Wahl Portable Kanban, eine freie Desktopanwendung.

Portable Kanban

Warum mag ich Portable Kanban?

  1. Es ist klein, kostenlos und einfach.
  2. Portable, da es lediglich ein Verzeichnis mit Dateien ist.
  3. Es funktioniert offline.
  4. Es ist nach meinen Bedürfnissen konfigurierbar und das Aussehen lässt sich wunschgemäß anpassen.

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